Bundesweite Termine

15.03.2019
Berlin

45. Drumbo Cup: Teams der Löwenzahn- und Thalia-Grundschule ausgezeichnet

26.02.2019
Nachruf

Der weiße Blitz – Sprint-Mythos mit großer Strahlkraft

20.02.2019
Baden-Württemberg

Olympische Sportgeschichte – Mitgliederversammlung des IfSG

04.02.2019
Kuratorium der DOG

90. Geburtstag von Prof. Walther Tröger

30.01.2019
Neckaralb

Eine wahrhaft olympische Veranstaltung mit Teilnehmern aus mehreren Nationen

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Rollstuhlbasketball

 

 

Die Sportart hat ihren Ursprung in den USA. Ehemalige Basketballer, die ihren Sport nach Kriegsverletzungen nicht mehr ausüben konnten, etablierten den Rollstuhlbasketball bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs (1946).

 

Mehr als 50 nationale Organisationen sind im internationalen Dachverband (International Wheelchair Basketball Federation ) zusammengeschlossen. Seit 1960 gehört Rollstuhlbasketball zum Programm der Paralympischen Spiele.

 

Die Regeln entsprechen weitestgehend den offiziellen Basketballregeln. Die Spielfeldabmessungen sind identisch, der Korb hängt in der üblichen Höhe (3,05 Meter) und die Zeitregeln gelten unverändert. Die im Basketball angewandte „Schrittfehler-Regel“ wird im Rollstuhlbasketballe durch die „Schubfehler-Regel“ ersetzt; zieht ein Spieler zweimal am Greifring, ohne in dieser Zeit den Ball zu dribbeln, wird die Aktion wegen eines „Schubfehlers“ abgepfiffen und der Ballbesitz wechselt zur gegnerischen Mannschaft.

In verschiedenen Ligen gibt es Wettbewerbe mit gemischten Mannschaften, in denen   Männer und Frauen im gleichen Team an den Start gehen. Auch Menschen, die im Alltag nicht auf den Rollstuhl angewiesen sind, sind zugelassen. Obwohl sie den Sport im Rollstuhl ausüben, werden diese Sportler als „Fußgänger“ bezeichnet. Durch die Einführung gemischter Teams soll die Bildung von Mannschaften und die Durchführung von Wettbewerben im Rollstuhlbasketball erleichtert werden. Um eine Chancengleichheit auf dem Spielfeld herzustellen, werden alle Spielerinnen und Spieler gemäß ihrer Behinderung klassifiziert. Bei dieser funktionalen Klassifizierung erhalten Menschen mit dem höchsten Grad der Behinderung den Wert 1,0, teilnehmende Menschen mit nur geringer Behinderung den Wert 4,5; die Abstufung innerhalb dieser Bewertung erfolgt in Schritten von 0,5 Punkten. In gemischten Teams erhalten Frauen zusätzlich einen Punktabzug von 1,0 oder 1,5 Punkten; Frauen können also auch mit einer negativen Punktzahl ins Spiel gehen. Alle gleichzeitig auf dem Spielfeld agierenden Akteure eines Teams dürfen nur eine maximale Punktzahl (14,5 Punkte) erreichen. Hiermit wird eine weitreichende Chancengleichheit hergestellt.

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