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Berlin

Ex-Radprofi Czarnowski fährt mit Schülern bis nach Berlin

12.08.2019
Paderborn

Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) fördert Bewegungskindergärten

24.07.2019
Jugend trainiert für Olympia

Ewald Walker verabschiedet sich von »Jugend trainiert für Olympia«

11.07.2019
Bundes-Delegiertenversammlung

Einladung zur V. Delegiertenversammlung

01.07.2019
Berlin

degewo-Schülertriathlon 2019: Schule am Bienwaldring aus Berlin-Neukölln augezeichn

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Hans-Joachim "Little" Klein: DOG-Präsident 2001 - 2007

Was hat Sie dazu bewogen, das Präsidentenamt bei der Deutschen Olympischen Gesllschaft zu übernehmen?
Die Verbindung zur Olympischen Idee war natürlich gegeben. In dieser Zeit hatte man in Leipzig beschlossen, sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2012 zu bewerben. Ich war ja damals in Leipzig tätig und mein Dienstherr begrüßte mein Interesse am Präsidentenamt in der DOG.

Wie bewerten Sie Ihre Zeit als DOG-Präsident?
Am Anfang gab es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen NOK und DOG. Eine echte Arbeitsteilung. Dann wurde das NOK mit dem DSB zum DOSB fusioniert.  Ich hatte erhofft, dass die Deutsche Olympische Gesellschaft als Partner des DOSB weiter akzeptiert wird. Wir hatten ja bei der DOG drei kompetente Partner aus der Wirtschaft gewonnen und damit schon frühzeitig einen wertvollen Beitrag für die Olympia-Bewerbung geleistet. Der DOSB hatte aber wohl beschlossen, die DOG als überflüssig zu betrachten, hat diese Einstellung wohl auch heute noch. Ich bin überzeugt, dass die DOG ein wichtiger Partner für den DOSB hätte sein können. Bei entsprechender Einbeziehung der DOG müsste die deutsche Sportpolitik heute nicht mit dem Problem kämpfen, dass die Unterstützung aus der Bevölkerung zur Durchführung Olympischer Spiele in Deutschland fehlt.
Der DOSB reduziert alles auf das große Sportereignis und die wirtschaftlichen Faktoren, vernachlässigt es aber die Ideale und die Idee herauszustellen, die hinter den Olympischen Spielen steht.
Für mich machte es gegen Ende meiner Zeit als DOG-Präsident keinen Sinn mehr meine Kraft zu verschwenden und mich weiterhin zu bemühen eine am Thema nicht interessierte DOSB-Führung zu überzeugen.

Wie sehen Sie den derzeitigen IOC-Präsidenten Dr. Thomas Bach?
Enttäuscht war ich von ihm zu der Zeit als der DOSB unter seiner Führung der DOG die kalte Schulter zeigte. Das war für mich nicht der richtige Ansatz. Meine kritische Einschätzung seiner Person geht auch heute noch in eine ähnliche Richtung: Vorrang für Macht, Umsätze und Profit.
Im persönlichen Umgang empfinde ich ihn als angenehm. Meinen Respekt hat er dafür, dass er den Weg an die Spitze des IOC geschafft hat.

Wie geht es mit der DOG weiter?
Im sportpolitischen Umfeld muss eine Organisation wie die Deutsche Olympische Gesellschaft Raum haben. Wenn ich heute DOG und Fair Play-Preis höre, dann fällt mir nur ein, dass heute jeder mit dem Begriff „Fair Play“ für sich und seine Ziele wirbt. In der deutschen Sportlandschaft hätte man sicher auch dabei bleiben können, dass allein die DOG für Fair Play und Ideale zuständig ist. Heute stimmt die Gemengelange nicht, von einem Alleinstellungsmerkmal kann keine Rede sein. Wie bereits gesagt, hat es der mächtige DOSB vorgezogen alles zu sich herüberzuziehen.

Warum sind Sie noch Mitglied in der DOG?
Ich hatte eine sehr schöne Zeit im Sport, war aus meiner Sicht auch sehr erfolgreich. Und zu den Idealen im Sport stehe ich natürlich nach wie vor.