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16.05.2019
Ausschreibung "Jung, sportlich, FAIR" 2019

Mit „Jung, sportlich, FAIR“ sollen auch 2019 wieder faire Gesten im Sport sowie Projekte von...

16.05.2019
Berlin

Ein starkes Signal für Fairness im Sport DOG Landesverband Berlin vergibt erstmals Fair...

06.05.2019
Dallas

Grüße von Dirk Nowitzki überbracht vom Fördermitglied GIESSEN 46ers

16.04.2019
Multifunktionsarena in Frankfurt

DOG-Präsident Peter von Löbbecke plädiert für Bau

10.04.2019
Nachruf

Pragmatiker des Sports: Zum Tode von Paul Hoffmann

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Andreas Weber: Von richtigen Heinern und einem Startblock im Garten

Bist du ein echter Heiner, also ein originaler, richtiger, wirklicher Darmstädter?
Na klar. Zur Welt gebracht hat mich Schwester Richardes im Marienhospital, getraut wurden wir in der Canisius-Kirche. Mit Woogswasser wurde ich nicht getauft, aber im Woog habe ich zahllose Stunden zugebracht. Im Woog und im Zentralbad, dem heutigen Jugendstilbad, begann meine Schwimmkarriere. Meinen Verein, den DSW 1912, habe ich nie verlassen.

>>> Heiner: Die Definition im Stadtlexikon Darmstadt

Welche Person bringst du spontan mit der Stadt Darmstadt in Verbindung?
Das sind keine Namen von historischer Bedeutung, sondern eher Beziehungen, die aus dem Leben gegriffen sind. Unsere Grünen-Politikerin Dani Wagner, mit der ich früher auch geschwommen bin, finde ich bemerkenswert – auch wenn ich nicht zu den Wählern ihrer Partei gehöre.
Ich kenne Raffael Reiser und Pippo Russo, der das Kulturmagazin „Vorhang auf“ herausgibt, Jürgen Keller vom halbNeun Theater und Norbert Lamp, ein Freund, ehemaliger Nachbar und Vorsitzender der Darmstädter Zweigstelle in der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, treffe ich immer wieder Freunde aus meiner Kinder- und Jugendzeit in Darmstadt. Nicht zu vergessen die große Gruppe von Schwimmerinnen und Schwimmern in und außerhalb des DSW.

Du wohnst seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr in Darmstadt. Zu welchen Anlässen kommst du noch in die Stadt?
Natürlich zum Schwimmen, zum Frühschoppen im Theaterfoyer oder auch zu Theaterveranstaltungen.

Startblock im Garten

Was gefällt dir aus heutiger Sicht an Darmstadt besonders gut oder auch gar nicht?
Die Technische Universität hat einen exzellenten Ruf und ist eines der Aushängeschilder. Als Schwimmer schätze ich es natürlich, dass der Woog bis heute als Badesee überlebt hat. Die Stadt ist aber im Grunde baulich vermurkst. Den größten Fehler hat man meiner Ansicht nach in den 1970er Jahren gemacht, als man den Klotz namens Luisencenter mitten in die Stadt gesetzt hat und eine große Grünfläche unter dem Beton verschwand.

Ein abschließendes Wort zu Darmstadt ...
Hier bin ich aufgewachsen, hier war und ist meine schwimmerische Heimat.
Als das Nordbad eröffnet wurde, war ich dabei. Und als es kürzlich geschlossen wurde, war ich auch vor Ort. Ich konnte mir noch einen Startblock aus dem alten Nordbad sichern, der steht jetzt bei mir zu Hause im Garten.

Und da stellst du dich immer mal wieder drauf und simulierst den Start?
Nein, da steht aber im Sommer immer ein Blumentopf drauf!