Bundesweite Termine

19.10.2020
Bundes-Delegiertenversammlung

Absage der VI. Delegiertenversammlung

16.10.2020
Odenwald

25. Ehrung „Junge Könner brauchen Gönner“

16.10.2020
Darmstadt

Dezentrales Sport- und Spielfest: „Ihr seid mit Abstand die Besten“

16.10.2020
Darmstadt

Breitensportlicher Wettbewerb der Grundschulen

16.10.2020
Berlin

DOG-Gesprächsreihe „Olympia hautnah“: Was macht der Corona-Schock mit Olympia und dem Spitzensport?

Zur Website der Bundes-DOG

Aktuelles

Spendenlauf für Kinderrechte
DOG-Zweigstelle als Mitorganisator in Eberstadt

Am 20. September, dem diesjährigen Weltkindertag, startete die Aktion „Lauf für Kinderrechte Hessen 2020“. Die von zahlreichen Organisationen unterstützte Aktion hat das Ziel, auf Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam zu machen und deren Umsetzung einzufordern. Seit 2018 sind Kinderrechte in der Hessischen Verfassung festgeschrieben, auf Bundesebene fehlt eine derartige Anerkennung heute noch.

Nach dem Start der Aktion an der Gönser-Grund-Schule in Butzbach griffen hessenweit etliche Schulen diese Idee auf. Bis Ende September nahmen mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Bildungseinrichtungen des Landes am „Lauf für Kinderrechte“ teil. Sie alle haben dabei ein wichtiges Signal gesetzt: „Wir bleiben trotz nötiger Abstands- und Hygieneregeln in Kontakt und in Bewegung, wir ermuntern uns gegenseitig, die Kinderrechte im Blick zu behalten und das Vertrauen in eine demokratische Gesellschaft zu stärken.“

Gern unterstützt die Zweigstelle Darmstadt der Deutschen Olympischen Gesellschaft sportliche Aktivitäten, die das Miteinander fördern und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen positiv beeinflussen. Für den „Lauf für Kinderrechte“ in Darmstadt-Eberstadt stellte die DOG den Teilnehmern die beliebten roten T-Shirts mit dem Fair Play-Aufdruck zur Verfügung.


Sven Dunkel ist Hessens "König der Athleten"

Das Jahr 2020 geht sicherlich in die Erinnerung vieler Sportlerinnen und Sportler als „verlorenes“ Jahr ein. Zu sehr mussten alle Sportarten unter den Restriktionen der Corona-Pandemie leiden, nur unter strengen Auflagen konnte der Sportbetrieb in den Sommermonaten mit einzelnen Veranstaltungen wieder aufgenommen werden.

Die Hessischen Meisterschaften im Mehrkampf im Darmstädter Bürgerparkstadion am vorletzten September-Wochenende stellten für die meisten Starter sicherlich den sportlichen Höhepunkt des Sportjahres 2020 dar. Am Start bei den männlichen Zehnkämpfern unter anderem das DOG-Mitglied Sven Dunkel, der sich über einen Start-Ziel-Sieg in dieser Konkurrenz freuen durfte. 6499 Punkte standen für Sven am Ende zu Buche.

Mit 15,55 Sekunden über 110 m Hürden stellte Sven in diesem Wettkampf eine persönliche Bestleistung auf. Eine weitere Bestleistung hätte es im Weitsprung geben können. „Der zweite und dritte Sprung waren gefühlt in der 6,70/6,80er Region, aber leider ungültig.“, resümierte Sven Dunkel nach der Veranstaltung.

Bei den Bildern seien viele Motive „mit Zähne zusammenbeißen“ dabei, kommentierte Sven Dunkel die Fotostrecke zur Veranstaltung. Aber das gehört beim Zehnkampf ja wohl irgendwie dazu, wenn man erfolgreich abschneiden will!


Gerhard Hennige feiert 80. Geburtstag

Gerhard Hennige feiert 80. Geburtstag

Am heutigen Mittwoch (23.09.) feiert Gerhard Hennige seinen 80. Geburtstag.

Mehr als 50 Jahre liegt sein größter sportlicher Erfolg mittlerweile zurück: Die Silbermedaille über 400 Meter Hürden bei den Olympischen Spielen in Mexico City 1968. Bei der gleichen Veranstaltung durfte er sich dann mit seinen Staffelkollegen auch noch über die Bronzemedaille über 4x400 Meter freuen.

Im Halbfinale über 400 Meter Hürden stellte Gerhard Hennige in Mexico City mit 49,1 Sekunden sogar einen Weltrekord auf, den man in den Bestenlisten allerdings vergeblich sucht. Laut Reglement muss eine Weltrekordzeit 24 Stunden bestehen, um in die Rekordlisten einzugehen. In seinem Fall waren es „nur“ 18 Stunden, denn im Endlauf wurde die Zeit durch den Engländer Hemery auf 48,1 Sekunden verbessert. Auf Grund dieser Regelung wurde Gerhard Hennige zum "Beinahe-Weltrekordler".

Gerhard Hennige begann seine Lauf-Karriere bei der SG Aulendorf (Baden-Württemberg), startete später dann für den FTB Flensburg, den Karlsruher SC, den ASV Köln, Bayer Leverkusen und ab 1969 für den ASC Darmstadt. Ebenfalls 1969 wurden Gerhard Hennige die Aufgaben einer hauptamtlichen Lehrkraft am Hochschulsportzentrum der TH Darmstadt (heute TU Darmstadt) übertragen, die er bis zu seinem Ausscheiden 2004 wahrnahm.

Für Gerhard Hennige nahmen und nehmen Sport und Bewegung auch außerhalb der beruflichen Tätigkeit immer einen besonderen Platz ein: Als dänischer Nationaltrainer in der Leichtathletik, als Fitness-Coach des Formel 1-Piloten Michael Schumacher, als Initiator beim Aufbau der ersten Herzsportgruppen in Darmstadt oder als passionierter Golfspieler bei Charity-Turnieren. Einseitigkeit kann man dem Jubilar allerdings nicht unterstellen: In seiner gut ausgestatteten Kellerwerkstatt hat er etliche Möbelstücke für das eigene Heim hergestellt, und regelmäßig verbringt er einen Teil seiner Freizeit bei der Schlaraffia, einer weltweiten Vereinigung, die sich Kunst, Freundschaft und Humor auf die Fahnen geschrieben hat.

Der Vorstand der DOG-Zweigstelle Darmstadt wünscht Gerhard Hennige weiterhin viel Freude und Erfolg bei all seinen zukünftigen Aktivitäten!

(Unser umfangreiches Interview mit allem Wissenswerten zu Gerhard Hennige finden Sie hier.)


Peter Bayer

Peter Bayer
Herzlichen Glückwunsch zum 85. Geburtstag

Peter Bayer, DOG-Mitglied in unserer Darmstädter Zweigstelle, ist Leichtathlet mit Herz und Seele. Seine aktive Laufbahn begann im Alter von 12 Jahren mit einer ersten Teilnahme an einer Waldlaufveranstaltung. Obwohl er sich auch in anderen Bereichen der Leichtathletik erfolgreich versuchte, konzentrierte er sich schon bald auf die Laufdisziplinen, besonders auf die Mittel- und Langstrecken. Besonders gut zu merken ist dabei seine Bestzeit über 800 Meter, die er 1959 in genau 2:00,0 Minuten absolvierte.

Schon zu seiner aktiven Zeit übernahm Peter Bayer in seinem Verein TSG Heidelberg als Pressewart organisatorische Aufgaben. Nachdem er seinen Wohnsitz in den Großraum Darmstadt verlegt hatte, engagiert er sich seit 1975 in der Leichtathletikabteilug des TuS Griesheim. Dieses Engagement dauert mittlerweile 45 Jahre an.

Peter Bayer setzte sich für seinen geliebten Laufsport darüber hinaus auch in anderen Gremien und Organisationen erfolgreich ein: Bei den Leichtathleten im Kreis Darmstadt (später Kreis Darmstadt-Dieburg), beim Deutschen Leichtathletikverband und bei der Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer (IGL). Zahlreiche Auszeichnungen honorierten seinen Einsatz für den Sport.

Nachdem sich die Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer 2019 aufgelöst hatte, suchte Peter Bayer das Gespräch mit dem Vorstand der Darmstädter DOG-Zweigstelle. Es wurde vereinbart, dass der IGL-Nachwuchscup, der 2020 Corona-bedingt nicht ausgeschrieben werden konnte, im kommenden Jahr als DOG-Nachwuchscup wieder einen zusätzlichen Anreiz für den Leichtathletik-Nachwuchs bieten wird. Das Engagement des Peter Bayer für „seinen“ Laufsport geht weiter.

Der Vorstand der DOG-Zweigstelle Darmstadt  


Wir trauern um Manfred Rentel

Unser langjähriges Mitglied Manfred Rentel verstarb unerwartet am 27. Juli 2020; Manfred Rentel wurde 81 Jahre alt.

Sein sportliches Engagement galt über Jahrzehnte hinweg dem Fechtsport. 1961 wurde er mit dem Degen-Team des TSV Mannheim Deutscher Mannschaftsmeister. Fechten blieb auch nach seiner aktiven Zeit ein unverzichtbarer Lebensinhalt. Mehr als fünf Jahrzehnte bekleidete er verschiedene Vorstandsposten im Darmstädter Fecht-Club 1890, elf Jahre lang fungierte er als Vizepräsident des Hessischen Fechtverbandes. Sportliche Erfolge als Aktiver konnte Manfred Rentel auch noch im fortgeschrittenen Alter erringen: 1995 erreichte er mit seinem Team den 1. Platz bei den Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften.

Für sein unermüdliches ehrenamtliches Engagement wurde Manfred Rentel mit Ehrenpreisen des Landessportbunds Hessen, des Hessischen Fechtverbandes, der Darmstädter Sportstiftung, der Stadt Darmstadt und das Darmstädter Fecht-Clubs ausgezeichnet. In diesem Verein wurde Manfred Rentel 1997 auch zum Ehrenmitglied ernannt.

Sein Einsatz für ein konstruktives Miteinander und Fairness im sportlichen Umfeld dient uns in der Deutschen Olympischen Gesellschaft als Vorbild.

Der Vorstand der DOG-Zweigstelle Darmstadt  


Sorgloser Umgang mit Corona-Regeln: Alexander Zverev

Corona-Pandemie (#7)
(Fast) alles beim Alten?

Jetzt hat der Fußball im Land wieder einen Deutschen Meister! Ist natürlich wieder der vom letzten Jahr. Und von den Jahren davor. Aber der Fußball hat sich durchgesetzt. Gegen alle Bedenken und Kritiken.

Einige der Jung-Millionäre in Sporthosen haben sich mal wieder danebenbenommen, beim Frisör oder auch im Training durch Nichteinhalten der Hygiene-Regeln. Hier und da hat das Corona-Virus dann doch den einen oder anderen Bundesliga-Kicker erwischt. In Köln und Dresden zum Beispiel. Während in Köln lediglich die infizierten Sportkameraden in häusliche Quarantäne geschickt wurden, war es in Dresden der komplette Dynamo-Kader. Zwei Wochen ohne Mannschaftstraining und danach gleich neun Spiele in 29 Tagen. Kein Wunder, wenn dann am Ende der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen ist! Kollateralschaden nennt man so etwas dann wohl. Hauptsache, die TV-Gelder sind geflossen.

>>> weiterlesen


Dezentrales Sport- und Spielfest
"Ihr seid mit Abstand die Besten"

Aufgrund der Corona-Pandemie fand das traditionell auf den letzten Juni-Sonntag datierte Sport- und Spielfest der Stadt Darmstadt in diesem Jahr als dezentrale Veranstaltung statt. Ein knappes Dutzend Vereine hatte an diesem Tag Bewegungsangebote für die ganze Familie im Angebot, darunter auch die Darmstädter Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft, die in bewährter Zusammenarbeit mit dem asc Darmstadt diesmal im Bürgerpark-Stadion anzutreffen war.

Ein buntes Angebot wartete auf Groß und Klein und bot allen Teilehmern die Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten zu beweisen.

>>> weiterlesen


Sport- und Spielfest - Gemeinsam und mit Abstand
28.06.2020: asc und DOG Darmstadt laden ein

Coronabedingt mussten wir in diesem Jahr viele Einschränkungen in unserem Sportalltag hinnehmen. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen! Die Darmstädter Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft unterstützt auch in diesem Jahr das Team des asc Darmstadt beim traditionellen Sport- und Spielfest der Stadt Darmstadt. Das Sport- und Spielfest wird in diesem Jahr dezentral durchgeführt; unsere Stationen sind nicht an der gewohnten Stelle im Herrengarten, sondern dezentral im Leichtathletik Leistungs-Zentrum im Bürgerpark (Kranichsteiner Straße) aufgebaut.

Besuchen Sie uns am kommenden Sonntag (28. Juni) zwischen 11 und 15 Uhr im Bürgerpark.

>>> weiterlesen


Geisterspiel

Corona-Pandemie (#6)
Bundesligafußball: Zur Zeit eher überflüssig! 

Ab morgen rollt er also wieder, der Fußball. Manchmal wird er auch fliegen oder ruhen. Aber immer mal wieder wird er ganz bestimmt auch rollen. In diesen Corona-Zeiten hätte man sicher auf das Produkt Bundesligafußball verzichten können. Aber da locken natürlich die TV-Gelder, die die Liga so dringend benötigt, die gar den einen oder anderen Club vor der Insolvenz retten können.

Natürlich fordert die ach so wichtige Liga zur Aufnahme des Spielbetriebs Sonderrechte ein, bekommt von allen Seiten ein OK. Ganz anders als Hotel- oder Restaurantbesitzer und Unternehmen aus zahlreichen anderen Branchen, die in ihrer Exiztenz in gleicher Weise bedroht sind und keinerlei Sonderbehandlung erwarten dürfen.

>>> weiterlesen


Corona-Pandemie (#5)
Fußball dominiert den TV-Sport auch zu Corona-Zeiten!

"Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern." behauptet ein vielzitiertes Sprichwort.

Bereits bekannte oder gar nicht mehr aktuelle Sachverhalte mit einiger Verzögerung nachzulesen, ist nur mäßig attraktiv. Gleiches trifft für eine Berichterstattung zu sportlichen Wettkämpfen zu, die bereits längere Zeit zurückliegen und deren Ergebnisse hinlänglich bekannt sind. In Zeiten des Corona-bedingt brachliegenden Sportbetriebs kramen die TV-Anstalten derzeit in ihren Archiven und senden bewegte Bilder von sportlichen Höhepunkten aus vergangenen Jahrzehnten in die heimischen Wohnzimmer.

Wie in Corona-freien Zeiten dominiert auch bei der Ausstrahlung der TV-Konserven der Fußball. Meint zumindest Philipp Krämer, der Präsident des Badischen Leichtathletik-Verbandes. Seine Sicht der Dinge hat er in einem Offenen Brief zusammengefasst und gleichzeitig Ideen für eine ausgewogene Berichterstattung entwickelt.

>>> zum Offenen Brief von Philipp Krämer


Prof. Dr. Dr. Klaus Willimczik Quelle: TU Darmstadt

Klaus Willimczik: Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag

Das Leben von Prof. Dr. Dr. Klaus Willimczik ist durch zahlreiche Aktivitäten im Umfeld des Sports geprägt. Nach dem Gewinn mehrerer Deutscher Meisterschaften in der Leichtathletik (110 Meter Hürden) und langjähriger Trainertätigkeit für den Deutschen Leichtathletik-Verband profilierte sich Klaus Willimczik als Sportwissenschaftler an den Hochschulen in Bielefeld und Darmstadt. Einige seiner Publikationen gelten als Standardwerke und sind somit Pflichtlektüre für Studierende im Bereich Sportwissenschaft. Der Jubilar hat seine Erfahrungen und Kenntnisse in ehrenamtlichem Engagement bei zahlreichen Vereinen, Gremien und Organisationen eingebracht.

Professor Willimczik analysiert auch heute noch Entwicklungen im Umfeld des Sports unter wissenschaftlichen Aspekten. Im vergangenen Jahr legte er eine Untersuchung zum Thema E-Sport vor (eSport zwischen „Sport“ und „Nicht-Sport“ - Wegweisung für eine sachliche Diskussion). Die Ausarbeitung zu E-Sport sowie eine Lesehilfe des Autors finden Sie über die nachstehenden Links.

>>> zum E-Sport Artikel

>>> Kleine Lesehilfe des Autors

Wir sind stolz, dass Prof. Dr. Dr. Klaus Willimczik Mitglied in der Darmstädter Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft ist und wünschen ihm für alle seine zukünftigen Pläne und Projekte alles erdenklich Gute.


Coubertin-Medaille

Coubertin-Schulsportpreis: Bewerben bis 30. April 2020
Für Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge

Der „Pierre-de-Coubertin-Schulsportpreis“ wird an Schülerinnen und Schüler im Land Hessen für herausragende sportliche Leistungen und besonderes Engagement im Schulsport, verbunden mit einer persönlichen Haltung im Sinne des olympischen Gedankens, verliehen.

Die Deutsche Olympische Gesellschaft erinnert alle weiterführenden Schulen hiermit an den Abgabetermin für die Bewerbung um den Pierre-de-Coubertin-Schulsportpreis (30.4.2020). Detaillierte Infos zu Ausschreibung und Bewerbung auf der Internetseite der Sportjugend Hessen unter https://www.sportjugend-hessen.de/sportverein-und-schule/pierre-de-coubertin-schulsportpreis/

>>> weiterlesen


Basketball: Wird das Spielfeld in dieser Saison noch einmal aufgebaut?

Corona-Pandemie (#4)
Verwirrspiel um Aufstieg, Abstieg, Meisterschaft

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) möchte die unterbrochene Saison der Profiligen im Mai wieder aufnehmen und die Spielzeit regulär abschließen. Geisterspiele sind geplant, die Spiele sollen jedoch im TV übertragen werden und den Clubs Millionen aus den Verträgen mit den Fernsehsendern sichern. In einigen anderen europäischen Top-Ligen (England, Italien, Spanien, Frankreich) würden die Einnahmen aus TV-Übertragungen den Clubs ebenfalls ein finanzielles Überleben sichern. In vielen europäischen Ligen stellen jedoch die Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten den größten Teil des benötigten Budgets dar.

Angesichts der Corona-Pandemie und der nur äußerst geringen Aussicht, die Spielzeit 2019/2020 vor Publikum abschließen zu können, beschloss der belgische Fußballverband Pro League in den ersten April-Tagen, die Saison abzubrechen. Der Europäische Fußballverband (UEFA) zeigt sich von dieser Entscheidung allerdings überhaupt nicht begeistert und droht seinen Mitgliedern in einem Schreiben mit dem Ausschluss von den europäischen Pokalwettbewerben Champions League und Europa League.

>>> weiterlesen



Jetzt lesen:
"Fair Play im Sport", Ausgabe März 2020

Wir freuen uns, Ihnen die neueste Ausgabe unseres Magazins "Fair Play im Sport" vorstellen zu dürfen.

In dieser Ausgabe gehen wir der Frage nach, wie sich der Spitzensport finanziert und welche Beträge im Profisport bewegt werden. Außerdem belegen wir, dass ohne den Einsatz zahlloser Freiwilliger weder Breiten- noch Spitzensport in unserer Gesellschaft möglich wären. Wie immer gewinnen Sie darüber hinaus einen Einblick in unsere Aktivitäten und Veranstaltungen der letzten Monate; unter anderem berichten wir über unsere Podiumsdiskussion zum Thema Jugend trainiert für Olympia.

Viel Spaß beim Lesen!

>>>Zur Online-Version des Zweigstellen-Magazins, Ausgabe März 2020


Thema Doping: Stuttgarter Sportgespräch 2017

Corona-Pandemie (#3)
Keine Kontrollen: Paradiesische Zustände für Doper

Seit dem 23. März sind Dopingkontrollen in der Bundesrepublik mit den klassischen Blut- und Urintests ausgesetzt. Zu groß ist das Risiko, dass sich Kontrolleure und Sportler im Verlauf einer Kontrolle gegenseitig mit dem Corona-Virus infizieren. Schon in den Wochen vor dieser Entscheidung war die Zahl der Kontrollen aufgrund kurzfristig abgesagter Wettkämpfe zurückgegangen. Die Nationale Antidoping Agentur Deutschland (NADA) steht mit ihrer Entscheidung nicht allein; die nationalen Agenturen zahlreicher Sportnationen gehen einen ähnlichen Weg.

>>> weiterlesen


Leere Ränge

Corona-Pandemie (#2)
Extrawurst für den Fußball - Saison-Fortsetzung im Mai?

Am 8. April vermeldete der Deutsche Leichtathletik-Verband auf seiner Internetseite einen vorübergehenden Veranstaltungsstopp. Bis zum 19. Juli 2020 werden keine Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik stattfinden; dieser Stopp betrifft Meisterschaften in allen Altersklassen und Disziplinen.

Fast zeitgleich veröffentlichte die Deutsche Fußball Liga (DFL) detaillierte Pläne für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang Mai. Was treibt die Verantwortlichen im Umfeld des Profi-Fußballs an, und wie sinnvoll und realistisch sind die Vorstellungen von Funktionären und Clubs?

>>> weiterlesen


Olympia-Fahnen, London 2012

Corona-Pandemie (#1)
Olympische Sommerspiele auf 2021 verschoben

Nach langem Zögern und Abwarten beschloss das IOC am 24. März die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele von Tokio 2020. Eine richtige, aber letztlich doch sehr spät getroffene Entscheidung. Zu lange hatte sich das IOC an den Plantermin (24.07. – 09.08.2020) geklammert und dabei die Auswirkungen der Corona-Pandemie ignoriert.

Selbst zu einem Zeitpunkt, zu dem fast alle Sportarten ihren Wettkampfbetrieb eingestellt hatten und Veranstaltungen europaweit abgesagt wurden, startete das IOC in London ein Olympia-Qualifikationsturnier der Boxer (14. - 24.03.). Zwar wurde das Turnier nach wenigen Tagen vorzeitig beendet, mehrere Athleten und Trainer hatten sich aber bereits mit dem Corona-Virus infiziert. Das IOC hatte es wieder einmal versäumt, zum richtigen Zeitpunkt ein klares Zeichen zu setzen!

>>> weiterlesen


Stuttgarter Sportgespräch 2020: Das Podium

Ausverkauf der Werte:
Funktioniert Spitzensport nur noch als Event?

Das Stuttgarter Sportgespräch 2020 stellte unter dem Titel „Ausverkauf der Werte“ die Frage „Funktioniert Spitzensport nur noch als Event?“. Dass die Veranstaltung im SpardaWelt Eventcenter stattfand, mag dabei ein wenig kurios anmuten, sollte die Antwort auf die Eingangsfrage jedoch nicht unbedingt vorwegnehmen.

Marius Breucker, Partner in der Stuttgarter Rechtsanwaltskanzlei Wüterich Breucker, die das Stuttgarter Sportgespräch seit vielen Jahren ausrichtet, setzte in seinem Impulsreferat den Rahmen für die diesjährige Veranstaltung. Wie in den Vorjahren stellte sich wieder ein hochkarätiges Podium den Fragen des Moderators Jens Zimmermann:

- Sarah Lewis, Generalsekretärin des Welt-Skiverbandes FIS
- Christian Klaue, Director Corporate Communications and Public Affairs im Internationalen Olympischen Komitee (IOC)
- Claus Vogt, Präsident des VB Stuttgart
- Julius Brink, Olympiasieger im Beachvolleyball, London 2012

>>> weiterlesen


Sportkreis: Norbert Lamp, Wilhelm Roth
Sportkreis: Klasse 4b der Ludwig-Schwamb-Schule

DOG-Zweigstelle präsentiert sich
Neujahrsempfänge in Eberstadt und beim Sportkreis

In den ersten Tagen des neuen Jahres nutzte die DOG-Zweigstelle die Einladungen der IG Eberstädter Vereine und des Sportkreises Darmstadt-Dieburg zu Präsentationen auf deren Neujahrsempfängen.

Bereits am 1. Januar stand der Neujahrsempfang der Interessengemeinschaft Eberstädter Vereine auf dem Programm. Der Vorstand der Darmstädter DOG-Zweigstelle stellte in einem ausführlichen Vortrag Inhalte und Ziele seiner umfangreichen Aktivitäten dar.

Knapp drei Wochen später präsentierte sich die DOG-Zweigstelle beim Neujahrsempfang des Sportkreises Darmstadt-Dieburg. Die DOG-Zweigstelle stellte in ihrem Beitrag die Bedeutung von Fair Play und gegenseitigem Respekt in den Vordergrund und forderte die Vereinsvertreter dazu auf, das Thema dauerhaft in ihren Clubs zu integrieren.

An beiden Veranstaltungen wurden die DOG-Beiträge durch einen Auftritt von Grundschülern der Ludwig-Schwamb-Schule (Klasse 4b) ergänzt, die in roten Fair Play-Shirts ihre Gummitwist-Übungen zeigten und ihre Vorführung zum Abschluss mit wichtigen Sätzen zum Fair Play untermauerten.