Bundesweite Termine

15.03.2019
Berlin

45. Drumbo Cup: Teams der Löwenzahn- und Thalia-Grundschule ausgezeichnet

26.02.2019
Nachruf

Der weiße Blitz – Sprint-Mythos mit großer Strahlkraft

20.02.2019
Baden-Württemberg

Olympische Sportgeschichte – Mitgliederversammlung des IfSG

04.02.2019
Kuratorium der DOG

90. Geburtstag von Prof. Walther Tröger

30.01.2019
Neckaralb

Eine wahrhaft olympische Veranstaltung mit Teilnehmern aus mehreren Nationen

Zur Website der Bundes-DOG

Aktuelles


Nordische Ski Weltmeisterschaften, Seefeld 2019
Ein ganz persönlicher Rückblick

Die Ergebnis-Berichterstattung zu den Nordischen Ski Weltmeisterschaften in Seefeld lässt keine Wünsche offen: Zeiten, Platzierungen, Medaillenspiegel und Statements von Aktiven, Trainern und Betreuern standen viele Tage lang im Mittelpunkt der Sportberichterstattung in TV, Internet und Printmedien.

Doch es gab auch Unerwartetes, Kurioses und Erwähnenswertes positiver und negativer Art abseits der großen Schlagzeilen ...

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Einladung zur Mitgliederversammlung am 20.03.2019

Die Darmstädter Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft lädt alle Mitglieder und Freunde zur Mitgliederversammlung am 20. März 2019 ein.

Einzelheiten zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Einladungsschreiben und der Tagesordnung.

>>> Einladungsschreiben zur Mitgliederversammlung

>>> Tagesordnung zur Mitgliederversammlung



Jetzt lesen: "Fair Play im Sport", Ausgabe März 2019

Wir freuen uns, Ihnen die neueste Ausgabe unseres Magazins "Fair Play im Sport" vorstellen zu dürfen.

Die Schwerpunkte dieser Ausgabe behandeln die Themen Olympische Spiele, E-Sport und das leider mal wieder hochaktuelle Thema Doping. Darüber hinaus erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Veranstaltungen der letzten Monate.

Mit unserem Engagement für einen sauberen Sport, für eine Erziehung im Sinne eines fairen Miteinander und mit unserem Anspruch, sportpolitische Themen kritisch zu hinterfragen und auf Optimierungsmöglichkeiten hinzuweisen, werden wir auch zukünftig einen wichtigen Beitrag für den Sport und für unsere Gesellschaft leisten.

>>> Zur Online-Version des Zweigstellen-Magazins, Ausgabe Februar 2019



Ausstellung Olympische Spiele im Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Architektur und Gestaltung: Berlin - München - Stuttgart

Dass Berlin 1936 Ausrichter der Olympischen Sommerspiele war, ist sicherlich jedem Sportinteressierten bekannt. Aber wussten Sie auch, dass Berlin bereits 1916 zum Ausrichter der Sommerspiele bestimmt war? Die Planungen waren bereits sehr weit fortgeschritten, aber der 1. Weltkrieg machte eine Durchführung der Veranstaltung unmöglich. Dokumente und Fotos nicht nur aus dieser Zeit zeigt die Ausstellung "Olympische Spiele: Architektur und Gestaltung. Berlin – München – Stuttgart" im Foyer des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e. V. präsentiert, das in diesem Jahr sein 25jähriges Jubiläum feiert.

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Walther Tröger: "Mr. Olympia" wird 90
Ein Leben für den Sport

Vom Basketball kommend, wurde Walther Tröger 1954 Generalsekretär des ADH (Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband). 1961 wechselte er zum NOK (Nationales Olympisches Komitee für Deutschland), wo er als Geschäftsführer tätig war und schon bald mit einem Förderkonzept des Sports für die Entwicklungsländer die Aufmerksamkeit auf sich zog. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte er die Bedeutung weltweiter Sportbeziehungen erkannt.

Bald darauf wird er mit der Leitung der Olympiavorbereitungen für 1964 in Tokio betraut, 1972 wird er Bürgermeister des Olympischen Dorfes bei den Spielen in München. Hier ein Auszug weiterer Stationen als Spitzenfunktionär:

- 1983 bis 1990 berät er das IOC als Sportdirektor,
- 1985 wird er IOC-Delegierter für den Behindertensport,
- 1988 betraut ihn das IOC mit dem Vorsitz der Kommission „Sport für Alle“,
- 1989 beruft ihn das IOC als persönliches Mitglied (bis 2009),
- 1992, 1993 und 1997 wird er im Wechsel mit Willi Daume zum Chef des NOK gewählt,
- 1994 wird er zum Vorsitzenden des Deutschen Sportmuseums berufen.

Das IOC-Ehrenmitglied, das am 4. Februar 2019 90 Jahre alt wurde, steht heute der Gesamtentwicklung Olympias wegen der starken Kommerzialisierung und der Hintanstellung der Ausrichterinteressen kritisch gegenüber. „Von dem, was Willi (Daume) und ich aufgebaut haben, ist nicht viel übrig geblieben.“, sagt Walther Tröger kurz vor seinem Geburtstag.


Veronika Rücker (Vorstandsvorsitzende DOSB) und Prof. Manfred Spitzer beim Stuttgarter Sportgespräch 2019

E-Sport weiterhin im Fokus
Statements, Meinungen, Fragen


Unsere Podiumsdiskussion im November 2018 stand unter dem Motto "E-Sport - Herausforderung für Sportvereine". Das Thema wurde vor allem seitens des Publikums sehr kritisch bewertet. Mittlerweile haben sich übergeordnete Sportorganisationen, Politiker, Sportwissenschaftler und Mediziner mit ihrer ganz persönlichen Sicht zu dem Thema geäußert. Nachstehend haben wir einige der Aussagen und weiterführende Fragen zu dieser Thematik aufgelistet.

Das Thema wird die interessierte Sportwelt auch weiterhin bewegen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) diskutierte das Thema E-Sport Ende 2018 im Rahmen des siebten Olympia-Gipfels in Lausanne. Eine Aufnahme virtueller Sportarten in das Programm der Olympischen Spiele komme derzeit nicht in Betracht. Für eine abschließende Beurteilung durch das IOC sei es zu früh. Weitere Diskussionen und Prüfungen seien nötig.

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Rückblick: Walter Schwebel und Till Lufft gratulieren Helmut Digel (rechts) zum 25jährigen Jubiläum in der DOG. Digel ist seit 1983 Mitglied.

Herzlichen Glückwunsch Helmut Digel
Ein kritischer Geist feiert 75. Geburtstag


Am 6. Januar ist Prof. Dr. Helmut Digel, ein kritischer Geist unter den deutschen Sportfunktionären, 75 Jahre alt geworden.

Der frühere Handballer studierte Germanistik, Sport- und Erziehungswissenschaft in Tübingen, wo er später auch promovierte. An der Goethe-Universität in Frankfurt hatte er von 1978 bis 1982 einen Lehrstuhl im Bereich Sportwissenschaft inne, bevor ihn sein beruflicher Weg als Sportsoziologe zur TU Darmstadt (1985- 1999) führte. Dort entfaltete sich seine Begabung zum Sportfunktionär. Mehrfach wurde er zum Sportfunktionär des Jahres gewählt.

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Alles Gute zum Weihnachtsfest
und für das neue Jahr

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Der Vorstand der DOG-Zweigstelle Darmstadt

Zitat:
"Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden."
Blaise Pascal (französischer Mathematiker und Philosoph)



Wir trauern um Rosemarie Rock

Als 79jährige aktive Läuferin war Rosemarie Rock eine bekannte Sportlerin der Darmstädter Laufszene.

Vor etwas mehr als einem Jahr ist sie unserer DOG beigetreten und hat den Vorsitzenden zu verschiedenen Anlässen tatkräftig unterstützt. Sie tat das mit Freude und Engagement.    

Wie Verwandte und Freunde wurden auch wir von Rosis plötzlichen Tod am 11. Dezember 2018 überrascht. Wir werden ihr eine ehrende Erinnerung bewahren.  

Für den Vorstand
Norbert Lamp


SV Darmstadt 98: Scouting für das E-Sport-Team

SV Darmstadt 98 goes E-Sport

An elektronischen Sportspielen scheint derzeit kein Weg vorbeizuführen. Auch die Darmstädter Lilien möchten in naher Zukunft ein Team in der E-Sport-Liga an den Start schicken. Um geeignete Spieler zu finden, hatte man ein Scouting ausgeschrieben und Interessierte Freunde des elektronischen Fußball-Spiels an zwei Nachmittagen in ein Weiterstädter Einkaufszentrum eingeladen. Gespielt wurde die Fußball-Simulation „Fifa 19" auf Xbox und PS4.

Weit über 300 Gamer sind der Einladung der Lilien gefolgt. Unter den Spielern ist kaum jemand über dreißig. Auge-Hand-Koordination ist gefragt. Mit ersten Anzeichen von Gicht in den Fingern ist man an der Konsole chancenlos und schafft es bestenfalls in die Kreisklasse des elektronischen Fußballs.

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Verdienstkreuz 1. Klasse für Klaus Schormann

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Klaus Schormann, Präsident des Weltverbandes für Modernen Fünfkampf (UIPM) und seit 32 Jahren Mitglied in der DOG, vor einigen Tagen mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung wurde durch den Bundesminister für Inneres, Bau und Heimat, Horst Seehofer, im Berliner Ministerium vorgenommen.

Klaus Schormann erhielt diese hohe Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Engagement in nationalen und internationalen Gremien des organisierten Sports. Seine Initiative zur Modernisierung des Modernen Fünfkampfs verhalf der Sportart zu einer Renaissance und zum Verbleib im olympischen Wettkampfprogramm. Klaus Schormann ist seit 1994 Mitglied in der Kulturkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). 

Die Darmstädter Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft gratuliert Klaus Schormann zur gerade erhaltenen Auszeichnung und wünscht ihm auch für die Zukunft eine glückliche Hand bei all seinen Entscheidungen im sportlichen und privaten Umfeld.


Das Podium: Moritz Belmann, Pfarrer Eugen Eckert, Ralf-Rainer Klatt, Lukas Mettheß (von links)

E-Sport - Herausforderung für Sportvereine?
Kritische Anmerkungen aus dem Publikum

Als E-Sport wird der sportliche Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen bezeichnet. Dabei kommen sportspezifische Spiele wie Fußball, Basketball oder Autorennen zum Einsatz, aber auch sogenannte Shooter-Spiele, die kämpferische Auseinandersetzungen zwischen menschlichen oder auch fiktiven Wesen thematisieren.

„E-Sport – Herausforderung für Sportvereine?“ lautete der Titel der Podiumsdiskussion, zu der die Darmstädter DOG ihre Mitglieder und Freunde in das Medienzentrum der Darmstädter Sparkasse eingeladen hatte. Das Thema diskutierten Ralf-Rainer Klatt, Vizepräsident im Landessportbund Hessen, Lukas Mattheß, Gamer (E-Sportler) und Mitglied im TuS Griesheim, sowie Eugen Eckert, Pfarrer für Kirche und Sport in Frankfurt; durch die Veranstaltung führte Moritz Belmann.

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33. Darmstädter Sport-Forum:
"Zukunft des Sports - Perspektiven und Herausforderungen"

Den Sportvereinen wurde schon häufig eine schwierige Zukunft prophezeit. Angesichts vielfältiger Veränderungsprozesse in Sport und Gesellschaft ist die Anpassungsfähigkeit der Vereine heute mehr denn je gefragt. Das 33. Darmstädter Sport-Forum greift diesen Themenbereich auf und versucht in fünf Veranstaltungen die Herausforderungen des organisierten Sports zu analysieren und Perspektiven aufzuzeigen.

Termine: 05.11., 12.11., 19.11., 26.11., 03.12.2018

>>> Flyer Darmstädter Sport-Forum 2018


Hochhäuser prägen das Olympische Dorf

Olympische Winterspiele 1964, 1976
Auf Spurensuche in Innsbruck und Tirol

Sie wollen mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt ins Olympische Dorf?
Kein Problem. Wenn Sie in Innsbruck sind, nehmen Sie einfach die Buslinie O zur Josef-Kerschbaumer-Straße.
Sie haben keine Akkreditierung und auch keinen anderen Sonderausweis?
Ebenfalls kein Problem. Das einzige benötigte Dokument ist ein gültiger Fahrschein für Ihre Fahrt mit dem Verkehrsverbund Tirol.

Das Olympische Dorf ist einer der 20 statistischen Stadtteile der Stadt Innsbruck, am östlichen Stadtrand und am südlichen Ufer des Inn gelegen.

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Das weibliche Mehrkampf-Team des DLV

Mehrkämpferin Christina Kiffe:
"Thorpe Cup 2018 war ein unvergessliches Erlebnis"

Wisst ihr, was die erfolgreichsten Olympiateilnehmer des US-amerikanischen Zehnkampfes gemeinsam haben? Richtig! Die unterschiedlichen Karrierewege von großen Namen wie Chris Huffins, Tom Pappas und Bryan Clay führten alle über den Thorpe Cup.

Dieser wurde 1993 von dem damaligen Bundestrainer Claus Marek und dem USA-Cheftrainer Harry Mara begründet und hat seitdem, als jährlicher Länderkampf der beiden stärksten Zehnkampf-Nationen der Welt, seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Leichtathleten. Seit 2006 ist auch der Siebenkampf der Frauen im Programm.

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Zufriedene Gesichter bei den Siegern

DOG-Grundschulehrungen 2018:
Ganz im Sinne des Fair Play

Die Deutsche Olympische Gesellschaft zeichnete in diesem Jahr zum 6. Mal Grundschulen aus, die sich im breitensportlichen Sinn bestens aufgestellt haben. Wie im letzten Jahr war es ein Triumvirat von Grundschulen, die den ersten Platz belegten und mit ihrem Angebot und Einsatz Leuchtturmfunktion im hessischen Süden einnehmen.

Die Siegerschulen in 2018:

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E-Sport - Herausforderung für Sportvereine?
Podiumsdiskussion der DOG-Zweigstelle

Die zunehmende Digitalisierung macht auch vor dem Sport nicht Halt. In vielen Ländern genießt E-Sport bereits seit längerem eine hohe Akzeptanz und auch in Deutschland wächst die Zahl der Spieler ständig. Trotzdem wird hierzulande immer noch darüber diskutiert, ob der neue Trend tatsächlich als Sportart anerkannt werden sollte.

Für Sportvereine bietet die Gründung von E-Sport Abteilungen die Chance zur Gewinnung neuer Mitglieder.
Was aber ist mit den Spielern? Sind sie gesundheitlich gefährdet? Kann E-Sport den Spieler in eine Abhängigkeit treiben?

Diesen Fragen und weiteren Aspekten soll in der Podiumsdiskussion der DOG-Zweigstelle Darmstadt nachgegangen werden.

Datum: Donnerstag, 1. November 2018, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Medienzentrum der Sparkasse Darmstadt (Rheinstraße 10-12 / Luisenplatz, 64283 Darmstadt).

Anmeldungen erbitten wir über unser Kontaktformular oder auf dem Postweg.

>>> Flyer und Einladung zur Podiumsdiskussion E-Sport

>>> zum Kontaktformular

Weiterführende Informationen zum Thema E-Sport:

>>> Tagesschau-Beitrag (YouTube, 2:46 Minuten)

>>> Informationen und Interviews (YouTube, 8:50 Minuten)


Norbert Wolf (Foto: tischtennis.de/privat)

Wir gratulieren Norbert Wolf
Ehemaliger Generalsekretär der DOG wurde 85

Norbert Wolf, geboren 1933 in Husum, entdeckte schon früh seine Neigung für den Sport. Obwohl vielseitig interessiert, galt und gilt sein sportliches Interesse doch in erster Linie dem Tischtennissport, den er mit Begeisterung über Jahrzehnte hinweg ausübte.

Bereits 1951 wurde Norbert Wolf Abteilungsleiter Tischtennis im TSV Husum, bald darauf Kreisfachwart Tischtennis und ASTA-Sportreferent in Marburg. Weitere Aktivitäten als Sportfunktionär schlossen sich an: Unter anderem wirkte er als Disziplinchef Tischtennis im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband und in Kommissionen des Europäischen und des Internationalen Tischtennisverbandes. Zum Abschluss seiner beruflichen Laufbahn rundeten die Stationen als Generalsekretär beim Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB), beim Deutschen Sport Bund (DSB) und der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) seinen beruflichen Werdegang ab.

Auch dem geschriebenen Wort ist Norbert Wolf seit langem verbunden, sei es als Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Sportwissenschaft“, als Mitbegründer des Literaturkreises im Liederbacher Kulturring oder als Verfasser lyrischer Gedichte. Ebenfalls aus seiner Feder stammt eine größere Sammlung von Limericks zum Thema Olympia, die unter dem Begriff O-Lymericks zusammengefasst wurden. Eine Auswahl der Wolf’schen O-Lymericks, darunter der nachstehende Fünfzeiler mit dem Titel „Heimrecht“, wurde in der DOG-Publikation Olympisches Feuer anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro veröffentlicht.

Auch Zuschauer sollten stets trachten,
mit Fairness den Gegner zu achten.
Wer anfängt zu buhen -
der tritt sie mit Schuhen
und lässt die Gerechtigkeit ruhen.

Wir wünschen Norbert Wolf noch viele glückliche Jahre im Umfeld des Sports.


Ehrung: Antonia Janßen

Gemeinsames Fest von ASC und DOG
M
arathonstaffel zum Saisonabschluss

Als Zeichen der freundlichen Kooperation hat der ASC Darmstadt sein diesjähriges Saisonabschlussfest gemeinsam mit der DOG im Bürgerpark gefeiert. In Anwesenheit der Schulsportkoordinatorin Elke Arentz-Müller stellte die ASC-Vorsitzende Katja Hoschek bei ihrer Begrüßungsansprache den Gemeinschaftsgedanken als Kern jedes Vereinslebens und die Wichtigkeit der Pflege des Fair Plays als heute bedrohten Wert des Sports heraus.

Norbert Lamp ehrte im Namen der DOG die 16jährige Antonia Janßen für faires, uneigennütziges Verhalten im Fußball-Entscheidungsspiel bei „Jugend trainiert für Olympia“ und Rektor Hans Marb von der Eberstädter Gutenbergschule für erfolgreiche Schüler-Integrationsaktivitäten.

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Evangelische Akademie in Frankfurt
Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung

Zwangssystem - Systemzwang
Sportethisches Forum der EKD zur Dopingfrage

Evangelische Kirche und Engagement gegen Doping im Sport - wie geht das zusammen?
Seit dem 13. September lautet die Antwort: Sehr gut!

An diesem Tag hatte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Frankfurt zu einem sportethischen Fachtag in die Räumlichkeiten der Akademie am Römerberg eingeladen. Angestrebt war ein interdisziplinärer Dialog zu grundlegenden Problemen an den Schnittstellen von "Kirche und Sport". Den Zielen entsprechend erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm aus Kurzvorträgen, Foren und einer Podiumsdiskussion. Zu Wort kamen Vertreter aus allen Bereichen des Sport-Umfelds, die die Themenbereiche Doping / Anti-Doping aus ihrer persönlichen Sicht heraus vorstellten.

Dr. Dr. h.c. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau eröffnete die Veranstaltung mit einleitenden Worten. Die Forderung nach einem ethisch sauberen Sport ohne den Einsatz von Dopingmitteln sei zwar schnell formuliert, so der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland. "Wer sich intensiv mit einem Thema beschäftigt, wird allerdings entdecken, dass jedes Thema komplex ist.", fügte der Kirchenpräsident dann aber hinzu.

Und genau diese Einschätzung wurde in den Beiträgen der Vortragenden deutlich.

>>> weiterlesen: Thesen und Forderungen zum Antidoping-Kampf


Jubilar Dierk Molter

Dierk Molter feiert 75. Geburtstag
P
olitik und Sport im Mittelpunkt

Als unaufgeregt und ausdauernd wird der promovierte Jurist Dierk Molter von Menschen aus seinem Umfeld charakterisiert. Über Jahrzehnte hinweg hat sich der gebürtige Darmstädter in die Politik und in den Sport eingebracht; der Schwerpunkt seines Engagements galt und gilt dabei in erster Linie dem Geschehen auf lokaler Ebene.

Rund 40 Jahre lang war Dierk Molter als Stadtverordneter, als ehrenamtlicher Stadtrat und als hauptamtlicher Schul- und Klinikdezernent im Magistrat der Stadt Darmstadt aktiv. Seine politische Heimat sah und sieht Dierk Molter bei den Freien Demokraten.

29 Jahre führte Dierk Molter als 1. Vorsitzender den ASC Darmstadt. Während seiner Amtszeit durfte er sich über internationale Erfolge und zahlreiche Deutsche Meisterschaften seiner Athletinnen und Athleten freuen. Dem Sport ist der Jubilar auch heute noch in vielfältiger Weise verbunden. Unter anderem unterstützt er als DOG-Mitglied die Ziele der Deutschen Olympischen Gesellschaft.


Asienspiele - Empfang im Korean House

Grüße von den Asienspielen

Um die 300 Tage im Jahr ist unser Mitglied Klaus Schormann in Sachen Sport weltweit unterwegs. Der Präsident des Weltverbands für Modernen Fünfkampf UIPM (Union Internationale de Pentathlon Moderne) war auch bei den Asienspielen 2018 in Indonesien vor Ort, um die Interessen seiner Sportart zu vertreten. Das Foto zu diesem Bericht entstand anlässlich eines Empfangs im Korean House.

Von links nach rechts: Botschafter Koreas in Indonesien, Kee-Heung LEE (Vorsitzender des Nationalen Olymnpischen Komitees Korea), Mrs. Yang Yang (China, Mitglied des IOC), Dr. Klaus Schormann, Sheikh Ahmad Al-Fahad Al-Sabah (OCA Präsident / Olympic Council of Asia), Seung Min Ryu (Korea / IOC-Mitglied) und Chef de Mission (Korea).

Wir wünschen Klaus Schormann bei allen seinen Aktivitäten und Entscheidungen auch weiterhin viel Erfolg und eine glückliche Hand.


Koen Naert (Belgien) - Marathon-Europameister 2018

Fair Play Run (Staffel) am 21.09.
Anmelden und mitlaufen!

Im Rahmen des schon traditionellen Saisonabschlussfestes am 21.9 starten der asc Darmstadt und die Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) ab 16:30 Uhr im Bürgerpark einen Fair Play Run in Form einer Marathonstaffel. Dabei laufen 105 Sportler*innen 400m, einer 195m.

Diese Staffel wird ein gemeinsamer Erlebnislauf von älteren und jüngeren asc Athlet*innen (ab U12) und dog-Sportler*innen sowie Freunden des asc, und damit ein Beitrag für den Zusammenhalt in der Sport-Familie asc / DOG, mit dem vor allem für Fair Play im Sport und Alltagsleben geworben wird.

Ein Rekordlauf ist erst einmal nicht geplant. Jeder soll nach seiner Tagesverfassung laufen – zügig oder ruhig und genussvoll. Wir sind gespannt welche Zeit zum Schluss dabei herauskommt.

Alle sind eingeladen mitzumachen.

Meldungen bis zum 15.09. an Anke Werner (an-werner-ke(at)web.de) unter Angabe von:

- Vorname
- Nachname
- Geschlecht
- Jahrgang
- Selbst geschätzte 400m Zeit

Die Teilnehmer erfahren im Stadion ihre Laufposition und die ungefähre Startzeit.

>>> weiterlesen: Die Geschichte der Fair Play Staffel 


DOG-Podiumsdiskussion 2017: Felix Rijhnen (rechts), Staatssekretär Dr. Ole Schröder

Gratulation: Speedskater Felix Rijhnen erneut Weltmeister!

Nachdem der Darmstädter Felix Rijhnen bereits im vergangenen Jahr in China Weltmeister im Punkterennen über 10.000 Meter geworden war, gelang dem Speedskater jetzt ein ähnlicher Erfolg: Bei den Weltmeisterschaften im niederländischen Arnheim siegte Rijhnen über die klassische Marathon-Distanz mit einem hauchdünnen Vorsprung von zwei hundertstel Sekunden vor seinen Konkurrenten aus Ecuador und Belgien. Mit einer Gesamtzeit von 1:02:15,607 Stunden war Rijhnen bei seinem Sieg etwa doppelt so schnell wie die weltbesten Läufer auf der Marathonstrecke. Bis zu den nächsten Welttitelkämpfen darf Felix Rijhnen bei Starts in dieser Disziplin im Regenbogentrikot des amtierenden Weltmeisters an den Start gehen.

Neben den sportlichen Aktivitäten ist Felix Rijhnen auch abseits der Bahnen und Rennstrecken im Umfeld des Sports engagiert. Er ist Aktivensprecher in seinem Verband (DRIV), außerdem ist er als Mitglied in der Athletenkommission des DOSB Ansprechpartner für die Sportlerinnen und Sportler aus nichtolympischen Sportarten.

Felix Rijhnen ist Mitglied in der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Im November 2017 war er Teilnehmer bei der Podiumsdiskussion der Darmstädter DOG-Zweigstelle zum Thema „Leistungssportreform“.

Eine Gold- und zwei Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften in Arnheim durfte die Darmstädterin Mareike Thum bejubeln. Auch ihr gratulieren wir zu diesem großartigen Erfolg!


Sonderbedingungen für die Kleinsten

Ethik-Impulse und Familiensport beim 40. Spielfest

Das 40. Darmstädter Spielfest war ein wenig auch ein „Festspiel“ für die DOG. Denn die regionale Tageszeitung „Darmstädter Echo“ titelte am Tag danach ihren 5-spaltigen Bericht mit „Fair geht vor auf dem Parcours“ und verwies neben der Beschreibung der Spielstationen auf den damit verbundenen DOG-Impuls an die deutsche (Sport-)Gesellschaft. So wurden neben den Spielfestbesuchern auch einige tausend Leser mit dem ethischen Appell konfrontiert.

Am Sport- und Spielfest beteiligten sich 60 Vereine, die mit 500 ehrenamtlichen Helfern und 80 Spielangeboten für beglückende Bewegungserfahrungen an den teilweise innovativen Ausprobier-Stationen sorgten.

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Jung und Alt beim Laser-Run in Darmstadt

Moderner Fünfkampf: Laser-Run in Darmstadt

Der klassische Moderne Fünfkampf beinhaltet die Disziplinen Schwimmen, Fechten, Reiten, Querfeldeinlauf und Schießen. Seit 2009 wird das Schießen zusammen mit dem Querfeldeinlauf als Kombinationsdisziplin (Combined) ausgetragen, 2016 wurde Combined durch den Begriff Laser-Run ersetzt. Der Laser-Run ist die letzte und somit entscheidende Disziplin des Modernen Fünfkampfes; der Lauf wird dabei mehrfach durch Schießeinlagen unterbrochen. Die Anforderungen an die Sportler sind immens, da die Herzfrequenz auf der Laufstrecke stark ansteigt und am Schießstand jeweils auf eine Frequenz reduziert werden muss, die ein sicheres Schießen erlaubt. Ähnlich wie beim Biathlon entscheiden sich die Wettkämpfe häufig am Schießstand.

Mit dem Zusammenlegen von Laufen und Schießen sollte der Moderne Fünfkampf für den Zuschauer spannender und damit nicht zuletzt auch telegener gemacht werden.

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Coubertin-Preisträger und Gastgeber

Pierre-de-Coubertin-Schulsportpreis:
Zwei Darmstädter Schüler unter den Preisträgern

Zum 7. Mal lud die Deutsche Olympische Gesellschaft die südhessischen Coubertin-Schulsportpreisträger zum Schuljahresende zu ihrer zentralen Ehrungsveranstaltung in die Räumlichkeiten des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft mit anschließendem Besuch des Varietéprogramms vom Circus Waldoni ein.

Erfreulich aus Darmstädter Sicht: In diesem Jahr wurden mit Krzysztof Lubinski (Gutenbergschule) und Nicolas Sauer (Edith Stein Schule) auch zwei Schüler aus Darmstädter Bildungseinrichtungen ausgezeichnet. Die weiteren südhessischen Coubertinpreisträger kamen aus Wiesbaden, Rüsselsheim, Bensheim, Seeheim, Reichelsheim und Obertshausen.

Alle Preisträger haben sich nicht nur durch sportliche Leistungen empfohlen, sondern vor allem durch ihr soziales Engagement in Schulen und Sportvereinen, sei es als Schulsprecher, als Übungsleiter oder als Mannschaftsbetreuer. In diesem Sinne sollten die Preisträger bei ihren Mitschülern eher als Vorbild dienen als mancher fast schon entrückte Sportstar. Coubertin hätte jedenfalls seine Freude gehabt.

Ehrengast der Veranstaltung war Gerhard Hennige, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexico City, der die Jugendlichen sowie die mitgereisten Lehrer und Eltern mit seinen Schilderungen einen Eindruck vom Erlebnis Olympia vermitteln konnte.


Siegerehrung Zehnkampf

Sven Dunkel: 2. Platz bei den Hessenmeisterschaften

Wir gratulieren unserem DOG-Mitglied Sven Dunkel zum 2. Platz bei den Hessenmeisterschaften der Zehnkämpfer, die am 12. Und 13. Mai in Darmstadt durchgeführt wurden. Sven erzielte 6509 Punkte und musste nur seinem Clubkameraden Dennis Hutterer den Vortritt lassen. Beide treten für den ASC Darmstadt an.

Sven, Jahrgang 1998, startet in der Altersklasse Junioren U23; bei den Hessenmeisterschaften konnte er folgende Einzelleistungen erzielen: 100 Meter - 11,7 sek, Weitsprung – 6,13 m, Kugel – 10,78 m, Hochsprung – 1,75 m, 400 Meter – 52,41 sek, 110 m Hürden – 16,21 sek, Diskus – 33,50 m, Stabhochsprung – 4,20 m, Speer – 58,98 m, 1500 Meter – 4:33,99 min.

Sven Dunkel besuchte die Edith Stein Schule in Darmstadt. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studienjahr in den USA, nach seiner Rückkehr begann er ein Mechatronik-Studium.

2016 wurde Sven mit der Pierre-de-Coubertin-Medaille ausgezeichnet, die alljährlich vom Landessportbund und der Sportjugend Hessen verliehen wird. Diese Auszeichnung wird an Schulabgänger vergeben, die besondere sportliche Leistungen an ihren Schulen gezeigt haben und darüber hinaus durch ihr soziales Engagement und vorbildliches Verhalten in Schule und Verein überzeugen.

Speerwurf
Stabhochsprung
1500 Meter-Lauf, Sven Dunkel, Dennis Hutterer

Hochschulstadion

Turnerkreuz und Flughafen                                                      Sporthistorische Führung in Darmstadt

Der Landessportbund gewann den Leiter des Darmstädter Stadtarchivs, Dr. Peter Engels, für die erste sporthistorische Führung in Hessen. Weitere Führungen folgen in Marburg, Wiesbaden, Gießen und Kassel.

Dr. Engels begann den Rundgang am Alten Friedhof und schlug seinen zweistündigen, informativen Bogen zum Traisaer Weg. Etwa 40 interessierte Gäste nahmen an der Führung teil.

Auf dem Alten Friedhof wies Dr. Engels zunächst auf die gesellschaftliche Bedeutung der frühen Turnbewegung hin. Das Turnen war im 19. Jahrhundert nicht nur eine sportliche, sondern eine zutiefst politische Bewegung.

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"Frieden geht!" - Staffel gegen Rüstungsexporte.                 Für Geher und Läufer, Darmstadt 25. Mai 2018

Die Initiative "Frieden geht!" will ein deutlich sichtbares Zeichen gegen Rüstungsexporte setzen. In "Frieden geht!" engagieren sich Menschen aus der Friedensbewegung, aus den Kirchen, Kulturschaffende sowie Sportlerinnen und Sportler. Um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen, führt die Initiative eine Staffel für Geher und Läufer durch, die am 21. Mai in Oberndorf am Neckar beginnt und am 2. Juni in Berlin endet.

Die Etappe am 25. Mai führt durch Darmstadt. Interessierte Geher und Läufer, die sich an dieser Staffel beteiligen möchten, melden sich auf der Website des Veranstalters an; ein Flyer mit dem Darmstadt-Programm ist nachstehend abrufbar.

>>> Flyer mit Darmstadt-Programm

>>> Website der Initiative "Frieden geht!"


Grundschulklasse mit Siegerpokal 2017

Ausschreibung zum Grundschulwettbewerb "Breitensportliche Aktivitäten"

Die Zweigstelle Darmstadt der Deutschen Olympischen Gesellschaft schreibt auch für das Schuljahr 2017/2018 wieder den Wettbewerb „Breitensportliche Aktivitäten“ für alle Grundschulen der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg und des Kreises Bergstraße aus. Die Siegerschulen dürfen sich über Geldpreise freuen (300,00 €, 200,00 € und 100,00 €), darüber hinaus sind wieder Pokale und Sachpreise zu gewinnen.

Bewegungserlebnisse im Sport fördern die körperliche, motorische Entwicklung der Kinder. Die damit einhergehenden geistigen, emotionalen und sozialen Handlungskompetenzen beeinflussen entscheidend die Persönlichkeitsentwicklung. Unsere Intention ist es, Anreize für vermehrte breitensportliche Akzente in den Grundschulen zu setzen und deren erfolgreiche Umsetzung zu würdigen.

Jede Schule, ob klein oder groß, hat die gleichen Chancen, denn bei der Auswertung der Bewerbungen bewerten wir die sportlichen Aktivitäten selbstverständlich im Verhältnis zur Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler.

Die Unterlagen zum Wettbewerb "Breitensportliche Aktivitäten" können über die nachstehenden Links angesehen und heruntergeladen werden. Abgabeschluss für die Unterlagen der Grundschulen ist der 01.07.2018.

>>> Ausschreibung 2018 (PDF-Datei)

>>> Fragebogen 2018 (EXCEL-Datei)



Jetzt lesen: "Fair Play im Sport", Ausgabe 2

Zur Erstausgabe unseres Zweigstellen-Magazins „Fair Play im Sport“ haben uns zahlreiche positive Rückmeldungen erreicht. Wir haben uns über dieses Feedback sehr gefreut. Heute stellen wir Ihnen die zweite Ausgabe unseres Magazins vor.

Die Schwerpunkte dieser Ausgabe behandeln die Themen Leistungssportreform und Fairness im Sport. Darüber hinaus erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Veranstaltungen der letzten Monate.

Mit unserem Engagement für einen sauberen Sport, für eine Erziehung im Sinne eines fairen Miteinander und mit unserem Anspruch, sportpolitische Themen kritisch zu hinterfragen und auf Optimierungsmöglichkeiten hinzuweisen, werden wir auch zukünftig einen wichtigen Beitrag für den Sport und für unsere Gesellschaft leisten.

>>> Zur Online-Version des Zweigstellen-Magazins, Ausgabe 2.


Preisträgerin Lisa Theresa Hauser

Fair Play Preis an Biathletin und Rugbyabteilung

Die österreichische Biathletin Lisa Theresa Hauser und die Rugbyabteilung des USV Potsdam sind die Gewinner des Fair Play Preises des Deutschen Sports 2017.

Hauser war der deutschen Biathletin Vanessa Hinz beim Weltcup-Massenstart in Oberhof im Januar 2017 versehentlich auf den Stock getreten, die Deutsche stand plötzlich mit nur einem Stock auf den Langlauf-Skiern. Hauser reichte der Konkurrentin daraufhin einen ihrer eigenen Stöcke und nahm bewusst einen persönlichen Nachteil in Kauf.

Die Rugbyabteilung des USV Potsdam wurde für ihr Engagement für respektvollen Umgang auf und neben dem Platz geehrt. In diesem Zusammenhang fand 2017 die 15. Auflage des Fair Play-Jugendturniers statt, das mehr als 800 Kinder und Jugendliche unter dem Motto «Rugby spielen gegen rechte Gewalt und Langeweile» nach Potsdam gelockt hatte.

Der Fair Play Preis wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) an Athleten oder Initiativen vergeben, die durch außergewöhnlich faire Gesten und Aktionen beeindruckt haben. Mitglied der Jury war Peter von Löbbecke, Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft.

Leider meinte es der Terminkalender nicht gut mit dem Veranstalter, denn die Österreicherin Hauser weilte zum Zeitpunkt der Preisverleihung im russischen Tyumen, um an den Biathlon-Rennen des letzten Weltcup-Wochenendes teilzunehmen.


Olympische Spiele: Lieber live als im TV!

31 Medaillen - und nicht "olympiareif"?

Erfolgreiche deutsche Athleten lösen bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Februar 2018 mit insgesamt 31 gewonnenen Medaillen olympische Begeisterungswellen in der Heimat aus. Weit mehr als drei Millionen Zuschauer ziehen das nächtliche Eishockey-Finale am TV einer geregelten Nachtruhe vor.

Nanu, mögen die deutschen Zuschauer Olympische Spiele nur im Fernsehen? Noch sind uns die ablehnenden Umfrageergebnisse von Hamburg und Garmisch im Gedächtnis.

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Neue Mitglieder: ASC, DSW und Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch

Die Darmstädter Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft freut sich über prominente neue Mitglieder!

Der ASC (Allgemeiner Sportclub Darmstadt e.V.) hatte bereits im vergangenen Jahr seine Mitgliedschaft erklärt, zum neuen Jahr folgte der DSW (Darmstädter Schwimm- und Wassersport-Club 1912 e. V.). Sportler beider Vereine haben Sportgeschichte geschrieben, zahllose Titel auf nationaler und internationaler Ebene erringen können und an verschiedenen Olympischen Sommerspielen teilgenommen.

Als persönliches Mitglied durften wir unlängst den Lilien-Präsidenten Rüdiger Fritsch begrüßen. Auch der SV Darmstadt 98 hat eine erfolgreiche Vereinsgeschichte vorzuweisen: Zwei Aufstiege in die höchste deutsche Fußball-Liga sprechen für sich. Nicht ganz so bekannt dürfte es sein, dass die Fußballer der Lilien einen olympischen Medaillengewinner in ihren Reihen hatten: Gerhard Kleppinger gewann 1988 mit der deutschen Auswahl bei den Spielen 1988 in Seoul eine Olympische Bronzemedaille.


Events 2018:
Leichtathletik-EM, Laser-Run und Schülerspiele

Das Highlight unter den Sportveranstaltungen 2018 in der Bundesrepublik findet in Berlin statt. Vom 07. - 12. August ist das Berliner Olympiastadion Austragungsstätte der Leichtathletik-Europameisterschaften. Detail-Informationen zur EM finden Sie unter http://www.berlin2018.info/.

Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat auch der Deutsche Verband für Modernen Fünfkampf (DVMF) seinen Sitz in Darmstadt. Klaus Schormann, Mitglied in unserer Darmstädter DOG-Zweigstelle, war viele Jahre lang Präsident des nationalen Verbandes; seit 1993 steht er außerdem an der Spitze des internationalen Verbandes Union Internationale de Pentathlon Moderne (UIPM). Sportinteressierte Darmstädter haben im Rahmen der UIPM Global Laser-Run City Tour am 10. Juni 2018 die Gelegenheit, quasi vor der Haustür eine Variante dieser Sportart kennenzulernen.

Die Internationalen Schülerspiele (International Childrens Games / ICG) finden vom 29.07. - 03.08.2018 in Jerusalem statt. Langjähriger Präsident der ICG ist Torsten Rasch, bis vor Kurzem Leiter des Darmstädter Sportamts. Die Internationalen Schülerspiele bieten jungen Sportlern im Alter von 12 bis 15 Jahren die Möglichkeit an einem großen internationalen Sportfest teilzunehmen. Unter den Teilnehmern finden sich Jungen und Mädchen, die am Anfang einer vielversprechenden Karriere stehen, aber auch viele engagierte Sportler, die hier erstmals Erfahrungen auf internationaler Bühne sammeln. Traditionell werden Darmstädter Nachwuchssportler auch an den Schülerspielen in Jerusalem an den Start gehen. Wir wünschen Aktiven und Betreuern viel Spaß und Erfolg.